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3. Etappe: Spechtsbrunn – Friedrichshöhe


Tag 3

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1. Station: Der Besuch der ASB Rettungsdienst Thüringen gGmbH

Zum Auftakt des dritten Tages der Rettertour besuchte der Minister die ASB Rettungsdienst Thüringen gGmbH, die im Auftrag des Rettungsdienstzweckverbandes Südthüringen den Rettungsdienst in der Region sicherstellt.

Zu Beginn wurde der Minister von einem Ausbilder in verschiedene Maßnahmen der Ersten Hilfe eingewiesen und konnte diese selbst praktisch anwenden. Dabei erhielt er einen Einblick in grundlegende Handgriffe, die im Ernstfall entscheidend sein können.

Im anschließenden Austausch berichteten die Auszubildenden von ihrer Ausbildung und ihren bisherigen Erfahrungen. Dabei ging es auch um die besonderen Anforderungen des Berufs und um die Frage, wie sie sich auf belastende Einsatzlagen wie schwere Verkehrs- oder Forstunfälle vorbereiten. Der Minister interessierte sich insbesondere dafür, wie die angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter auf die psychischen und fachlichen Herausforderungen ihres zukünftigen Berufs vorbereitet werden.

Bei einem Rundgang durch die Rettungswache erklärte ein Auszubildender dem Minister die Praxisräume sowie die moderne Aus- und Fortbildung. Anhand realistischer Fallbeispiele – von der Reanimation eines Erwachsenen bis hin zu Notfällen bei Säuglingen und Kleinkindern, etwa nach einem Bienenstich – zeigte er, wie praxisnah die Ausbildung gestaltet ist. Dabei wurde auch deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen wie ASB, DRK und weiterer Partner für eine funktionierende Notfallversorgung ist.

Der ASB informierte zudem über sein breites Ausbildungs- und Fortbildungsangebot. Neben der Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern werden regelmäßige Fortbildungen für bereits tätige Notfall- und Rettungssanitäter durchgeführt. Darüber hinaus bietet der ASB Erste-Hilfe-Kurse unter anderem für Fahrschulen, Kindertagesstätten und weitere Einrichtungen an.

Ein weiteres Anliegen des ASB war die öffentliche Wertschätzung des Rettungsdienstes. Die Verantwortlichen warben für mehr Respekt und Verständnis gegenüber den Einsatzkräften, die täglich unter hoher Verantwortung Menschen in Not helfen.

Begleitet wurde der Termin von der Landesvorsitzenden des ASB Thüringen, Marion Walsmann.

2. Station: Die Technikschau am Limbacher Kreuz

Am Limbacher Kreuz stand eine Technikschau leistungsstarker Tanklöschfahrzeuge im Mittelpunkt. Vertreter der Feuerwehren aus den Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg sowie der Berufsfeuerwehr Suhl präsentierten ihre Tanklöschfahrzeuge (TLF) und Großtanklöschfahrzeuge (GTLF) und erläuterten deren Einsatzmöglichkeiten bei Flächenbränden.

Der Minister nutzte die Gelegenheit, die Fahrzeuge aus nächster Nähe zu besichtigen und sich von den Einsatzkräften die technische Ausstattung sowie die jeweiligen Besonderheiten erklären zu lassen. Deutlich wurde dabei, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren bei größeren Schadenslagen ist.

Anschließend führte der Minister gemeinsam mit den Einsatzkräften eine Funktionsübung durch. Daran schloss sich eine Simulation der möglichen Wasserabgabemengen der verschiedenen Fahrzeuge an. So wurde anschaulich demonstriert, welche Leistungsfähigkeit die unterschiedlichen Tanklöschfahrzeuge bei der Brandbekämpfung besitzen.

Im Gespräch berichteten die Einsatzkräfte außerdem, dass das 10.000-Liter-Großtanklöschfahrzeug aus dem Landkreis Sonneberg bereits bei einem Flächenbrand in Meuselwitz eingesetzt wurde. Der Einsatz verdeutlichte die Bedeutung solcher Fahrzeuge, insbesondere wenn große Wassermengen schnell an den Einsatzort gebracht werden müssen und die örtliche Löschwasserversorgung begrenzt ist.

Fotos: TMIKL

Die Etappe umfasste die Präsentation eines neuen Großtanklöschfahrzeugs und den Besuch der ASB-Rettungswache in Neuhaus am Rennweg.

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