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Beratungs- und Hilfsangebote für Schulen

Vor dem Hintergrund steigender Zahlen von Vorfällen an Schulen, die einen möglichen Bezug zu Extremismus oder politisch motivierter Kriminalität aufweisen, unterstützt die Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention die betroffenen Schulen mit einer zeitnahen, auf den konkreten Vorfall abgestimmten Beratung zu den Möglichkeiten der Prävention sowie der Intervention.

Dabei greift die Stabstelle Polizeiliche Extremismusprävention auf ein Netzwerk ziviler Partner der Extremismusprävention zu, die Ihnen bei der Bewältigung eines Vorfalls oder auch generell in Fragen der Demokratiebildung zur Seite stehen. Diese zivilen Partner werden über das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit – DenkBunt gefördert. Ihre Inanspruchnahme ist für Schulen daher in aller Regel kostenlos.

Die Schulen im Freistaat Thüringen können auch direkt zu diesen Akteuren Kontakt aufnehmen. Die vielfältigen Angebote für Lehrkräfte sind über die Internetseite des Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit einsehbar und können dort über eine Eingabemaske auch direkt gebucht werden. Sie finden dort Seminare zu den folgenden Qualifizierungsbereichen:

  • Umgang mit Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • Stärkung der Demokratie und der demokratischen und menschenrechtsorientierten Alltagskultur
  • Förderung von Vielfalt und Toleranz, interkulturelle Öffnung, interkulturelles und internationales Lernen
  • Förderung von Akzeptanz vielfältiger sexueller Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Beziehungsformen

Eine Übersicht dieser Informationen finden Sie auch in diesem Handout der Stabsstelle PEP. 

Seit September 2026 finden Sie auch auf der Website des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur ein Handout für Lehrende und alle Personen, die im Kontext Schule mit dem Phänomen Extremismus oder politisch motivierter Kriminalität konfrontiert sind.

JUREGIO - Rechts- und Handlungssicherheit im Umgang mit Gewalt, Drogen, Extremismus sowie Medien- und Kindesmissbrauch in Schule und schulischem Umfeld

Die Handreichung des Kooperationsprojekts JUREGIO u.a. zum Umgang mit Gewalt, Drogen und Extremismus in Schule und schulischem Umfeld bietet bereits umfassende Informationen zu den Möglichkeiten der Prävention und Reaktion auf die o.g. Herausforderungen.

Die Broschüre können Sie auf den Seiten des ThILLM herunterladen. 

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